Recent Posts

Archive

Tags

Noch keine Tags.

Leben mit einem Hundesenior. Was ist zu beachten?

Nachdem man viele Jahre mit seinem Vierbeiner verbracht hat, kommt irgendwann mal der Moment, in dem man bemerkt „Huch, mein Hund geht heute aber langsam über die Stiege!“

Leider werden unsere Hundefreunde viel zu früh alt. Besonders bei großen Rassen kann man Veränderungen im Bewegungsapparat schon ab dem 7. Lebensjahr bemerken. Spätestens jetzt wird es Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie man seinen Hundesenior fit hält bzw. fit bekommt, sowohl körperlich als auch geistig. Dann tauchen plötzlich wieder viele Fragen auf (das erinnert ein bisschen an die Welpenzeit):

  • Worauf ist bei einem Hundesenior zu achten?

  • Wie viel Bewegung braucht er?

  • Welches Futter soll man ihm geben?

  • Kann ein alter Hund auch noch Neues lernen und soll er das überhaupt?

  • Wie bemerke ich, wenn er Schmerzen hat?

  • Wie kann ich seine Muskulatur und Bänder stärken?

  • Wie viel mentale Stimulation braucht mein Senior?

  • Was ist altersgerechte Beschäftigung für Hundesenioren?

Beschäftigen wir uns zuerst mal mit der Frage: Wie bemerkt man denn, dass der Hund alt wird?

Die ersten Vorboten des Alters kommen oft schleichend, z.B. der Hund bekommt um die Schnauze herum graue Haare, nach dem Schlafen hat er größere Probleme aufzustehen, es fällt ihm schwer aufs Sofa zu klettern, er will nicht mehr ins Auto springen, beim Spazieren gehen schnüffelt er mehr und gemütlicher und andere Vierbeiner werden ihm eher egal, er wird schneller müde und schläft viel mehr,...

Wie verändert sich der Hundekörper, wenn er alt wird?

  • Das Fell wird grau, zuerst meist um die Schnauze, dann im Gesicht und im ganzen Kopfbereich. Sogar das Fell am ganzen Körper kann ergrauen.

  • Das Seh- und Hörvermögen lässt nach.

  • Bewegungsfreude und Kondition lassen nach.

  • Alte Hunde verlieren oft an Muskulatur und wirken „eingefallen“.

  • Die Haut verändert sich. Hunde bekommen oft Liegeschwielen an den Ellbogen.

  • Häufig entstehen Warzen.

  • Die Pfoten können rissig werden und benötigen besondere Pflege.

  • Die Krallen wachsen verstärkt und müssen öfter geschnitten werden.

  • Die Zellteilung verlangsamt sich und die Funktion der Zellen nimmt ab. Das hat zur Folge, dass ältere Hunde oft an Gewicht zunehmen.

  • Der Anteil der Körperflüssigkeit nimmt ab, Bänder und Bandscheiben werden porös, die Gelenkkapsel schrumpft.

  • Der Gelenkknorpel wird schlechter mit Flüssigkeit versorgt.